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Leserstimmen

Haben Sie die Bücher von Marc Elsberg gelesen? Der Autor würde sich sehr über Ihre Meinung zu BLACKOUT freuen!

Name: Ilse Zemp

Datum: 03. April 2017

Äusserst spannend!

Die Beschreibung ist so realistisch, dass ich angefangen habe, mich auf den Fall des Falles vorzubereiten...

Name: Carsten Beer

Datum: 28. März 2017

Ein kleiner Fehler ...

Hallo Herr Elsberg,

vielen Dank für das spannende und auch lehrreiche Buch. Es hat mich einige "verkürzte" Nächte gekostet ...

Da Sie sich mit vielen Dingen an der Wirklichkeit und an Tatsachen orientieren, ist mir als Eishockey-Fan allerdings aufgefallen, dass "Ihre" abgesagte Eishockey-WM in Schweden im Februar stattfinden sollte. Ein Fauxpas, da die Eishockey-WM seit den 60er Jahren immer im März/April und seit den 90er Jahren gar erst im Mai stattfindet.

Ungeachtet dessen fand ich das Buch hervorragend geschrieben!!! Weiter so!

Viele Grüße - C. Beer

Name: pbcat

Datum: 24. Februar 2017

Spannend und realistisch

Dieses Buch wohnte nun schon seit einiger Zeit in meinem Bücherregal und kam jetzt endlich mal an die Reihe, und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt.

Innerhalb von vier Tagen hatte ich diesen spannenden Wälzer verschlungen und mich während des Lesens mehr als einmal gefragt, wie wahrscheinlich dieses Szenario eigentlich ist und wie ich in manchen Situationen reagiert hätte.

Aber worum geht es eigentlich?

In Europa brechen die Stromnetze zusammen. Es beginnt in Italien und Schweden, aber schon kurz darauf gibt es nur noch vereinzelte Strominseln, während der Rest von Europa im Dunkeln sitzt. Und nicht nur das: Was eigentlich so alles von Strom abhängig ist, merkt man erst, wenn er nicht mehr geht. Nach und nach fallen immer mehr Dinge weg, die wir aus unserem normalen Alltag gewohnt sind, und die Zustände werden immer chaotischer.

Derweil suchen die Verantwortlichen bei den Stromversorgern, in den Kraftwerken und Regierungen nach den Ursachen für das Problem. Der italienische IT-Experte und /ehemalige?) Hacker hat schnell einen Verdacht – doch anfänglich will ihm keiner glauben und er wird sogar beschuldigt, selbst die Finger im Spiel zu haben …

Alles in allem ist der Thriller sehr spannend und glaubhaft geschrieben und regt außerdem noch zum Nachdenken an. Somit spreche ich meinen ersten Lesetipp des Jahres aus!

5 von 5 Glühbirnen

Weitere Infos auf http://www.blackout-das-buch.de, bei Amazon und Blanvalet.

Name: Cornelia Brand-Weber

Datum: 15. Februar 2017

Sensationell, dreimal gelesen, zig Mal verschenkt

Dieses Buch sollte jedem Deutschen verordnet werden, damit er sich für den Ernstfall vorbereitet. Die Gedankenlosigkeit, mit der wir uns durch und durch Digitalisieren, immer davon ausgehend, dass "Strom" ja ständig aus der Steckdose kommt, ist unfassbar. Verheiratet mit einem bekannten Informatiker und immer auf dem Laufenden der neuesten Entwicklung durch die eigene Tochter, habe ich erst recht vieles in meinem Leben und in unseren Haushalten umgestellt bzw. ergänzt. Kurz nach dem ersten Lesen des Buchs, gab es in Berlin einen Blackout "nur" in einem Stadtteil aber immerhin über viele Stunden. Danach las ich in der Tagespresse, dass es im Ernstfall "noch viel schlimmer kommen könne, als von Marc Elsberg in seinem Roman beschrieben". Diesen Artikel habe ich in den Roman eingeklebt! Er war verfasst von Fachleuten!!

Name: Katja

Datum: 06. Februar 2017

Einfach grossartig

Grossartiger was-wäre wenn-Roman, der gar nicht so weit weg ist. Ich bin ziemlich sicher, dass (Computer-)technische Möglichkeiten für ein solches Chaos durchaus existieren, denn wir leben in einer dualen Welt und alles hat seine Kehrseite. Dieses Buch bringt einen echt zum Nachdenken darüber, was wirklich am Ende zählt...

Name: Sven Geyer

Datum: 24. Januar 2017

Elektroniker gegen Atomkraft

Dieses Buch brachte mich jeden Abend beim Lesen sehr zum Nachdenken, ich war seit Fukushima gegen Atomkraft weniger wegen der Gefahr als wegen dem Umgang mit der Katastrophe bei der Bevölkerung. Da ich aber beruflich bei der Industrialisierung besonders bei erneuerbaren Energien helfe kann ich einiges davon sehr stark nach empfinden, dazu ist vieles sehr gut recherchiert.

Name: Christian Maier

Datum: 05. Januar 2017

Auswirkungen auf Kernkraftwerke (Ergänzung zu Kommentar von Hr. Huber)

Ich beschäftige mich beruflich mit der Sicherheit von Kernkraftwerken und möchte daher einige Kommentare zu diesem Thema anbringen. Das meiste hat Hr. Huber schon am 01.01.2017 in seinem Kommentar geschrieben. Dazu ein paar Ergänzungen:

Bereits nach einem Tag ist die Nachzerfallsleistung so gering, dass eine Feuerlöschpumpe zur Wärmeabfuhr ausreicht. Über eine derartige Pumpe verfügt praktisch jede kleine Dorffeuerwehr. Natürlich benötigen auch die Feuerlöschpumpen Treibstoff. Diesel (wenn die Pumpe im Fahrzeug integriert ist) oder Benzin für die meisten mobilen Pumpen. Deren Spritverbrauch ist sehr überschaubar (wenige Liter pro Stunde) und die mobilen Pumpen sind leicht. Im Notfall könnte also Sprit und Pumpe eingeflogen werden. Langfristig würde ich mir also keine Sorgen über die Kühlung machen.

Kritisch sind die ersten Stunden nach dem Stromausfall. Grundsätzlich sind ausreichend Notstrom-Aggregate im Kraftwerk vorhanden. Die deutschen Anlagen haben nach Fukushima z.T. nochmal nachgerüstet und haben 8 oder noch mehr Aggregate. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass mindestens eines anspringt.

Problematisch wird es nur dann, wenn eine gemeinsame Ursache alle Diesel-Aggregate lahm legt. In Fukushima war das der Tsunami. Was wäre in Mitteleuropa denkbar? Denkbar wäre verunreinigter Diesel ("Diesel-Pest"), der die Kraftstoff-Filter verstopft. Dieses Gefahr ist aber inzwischen bekannt und man hat Gegenmaßnahmen entwickelt.

Was haben alle Notstrom-Aggregate noch gemeinsam? Alle brauchen Sauerstoff für die Verbrennung im Motor. Theoretisch denkbar wäre also eine Ursache, die die Luftfilter verstopft: z.B. ein schwerer Sandsturm. Aber dieses Szenario ist für Mitteleuropa nicht relevant. Allerdings wird dies für Kernkraftwerke im Arabischen Raum diskutiert.

Was könnte also realistischerweise zum Blackout im Kernkraftwerk führen? Am wahrscheinlichsten wäre ein Insider-Täter. Und spätestens seit dem Germanwings-Absturz durch Piloten-Selbstmord muss man leider alles in Betracht ziehen. Glücklicherweise ist die "Crew" im Kraftwerk deutlich größer als im Flugzeug. Es gibt jedoch einige Betriebszustände im Kraftwerk, wo die Crew nur sehr kurze Reaktionszeiten hat. Wenn genau zu diesem Zeitpunkt ein interner Saboteur zuschlägt, dann sind durchaus gefährliche Situationen denkbar.

Die größte Gefahr geht jedoch von den Ursachen aus, an die niemand gedacht hat. Eine Restrisiko ist daher unvermeidbar.

Langer Rede, kurzer Sinn: Völlig unmöglich ist eine nukleare Katastrophe im Kontext des Buches nicht. Als Ursache hätte ich als Autor jedoch Sabotage angegeben. Das wäre plausibler.

Name: Melot

Datum: 01. Januar 2017

Blackout

Superbe !
J’ai apprécié un Manzano, hacker du bon côté, ayant du cœur et de la compassion : il prend le temps d’aider les plus atteints dans la maladie à partir, avec ses gestes d’affection dans l’accompagnement, sa langue italienne chantante, et un contenu bienveillant, bien que lui-même souffre d’une balle à la jambe. Il sait riposter aussi, quand il se juge en danger.

Name: Huber Josef

Datum: 01. Januar 2017

Auswirkungen auf Kernkraftwerke

Ich habe gerade Ihr Blackout-Buch gelesen. Ich kenne mich etwas über Kernkraftwerke aus.
Ich meine die Auswirkungen auf KKW durch einen Netzausfall sind stark überzeichnet (es steht natürlich Ihrer künstlerischen Freiheit zu alles ausfallen zu lassen, auch wenn es nicht realistisch ist). Bei einem Ausfall des Stromnetzes an das das KKW angeschlossen ist, entsteht für das Kraftwerk nicht zwingend ein Notstromfall. Das KKW schaltet auf Eigenbedarf (wie auch jedes andere Kraftwerk (z. B. Wasserkraftwerk). Damit bleibt das KKW in der Regel mit Strom versorgt und kann so beliebig lange weiter betrieben werden, Notstromdiesel sind nicht erforderlich. Sollte der Lastabwurf auf Eigenbedarf nicht gelingen, wofür eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, wird das Kraftwerk abgeschaltet, was aber auch nicht tragisch ist, da alle wichtigen Systeme für die Reaktoranlage, insbesondere die Systeme zur Abfuhr der Nachzerfallswärme notstromgesichert sind. Da ja kein Ereignis wie bei Fukushima (auslegungsüberschreitender Zunami, der die Notkühlsysteme beschädigte bzw. zum Ausfall brachte) vorliegt, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass nicht alle mehrfach redundanten Nachwärmeabfuhrsysteme auslegungsgemäß funktionieren (werden laufend geprüft, viele Fehler sind selbstmeldend). Von außen kann man an die Sicherheitssysteme nicht ran. Vereinzelt können jedoch Zufallsausfälle auftreten. Dass ohne besonderes äußeres oder inneres Ereignis die Ausfälle so massiv sind, dass alle Redundanzen - für die zur Abfuhr der Nachzerfallswärme beim Abfahren der Anlage keine besonderen Anforderungen bestehen, da ja z. B. kein Kühlmittelverluststörfall oder EVA-Ereignis vorliegt - ausfallen, ist schon sehr unwahrscheinlich. Der Notstromfall wird also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beherrscht. Wenn nicht, gibt es noch eine Vielzahl von Notfallmaßnahmen um den Reaktorkern zu kühlen. Da kein KMV oder Flugzeugabsturz vorliegt, ist alles zugänglich und die Kühlung des Kerns ist mit den Notfallmaßnahmen ebenfalls langfristig sichergestellt bzw. man gewinnt dadurch Zeit um ausgefallene Komponenten wieder betriebsfähig zu machen. Der Dieselvorrat dürfte unter diesen Bedingungen mindestens eine Woche reichen, man braucht nach kurzer Zeit nur mehr einen Nachkühlstrang. Später würden auch Notfallmaßnahmen mit z. B. Feuerlöschpumpen ausreichen. Die Anlagen sind dafür vorgesehen. Seit Fukushima gibt es über die ursprüngliche Auslegung hinaus noch weitere Dieselaggregate und -vorräte auf der Anlage.
Noch ein Wort zu KKP 1: Da auch Sie im Roman die Anlage als bereits abgeschaltet unterstellt haben, ist die einzige sicherheitstechnische Aufgabe das BE-Lagerbecken zu kühlen. Eine Kühlung des Reaktors, wie Sie es beschrieben haben, ist nicht erforderlich. Da die Anlage für die Beherrschung von Störfällen ausgelegt ist, die aus einem Reaktorbetrieb entstehen, ist die jetzt nur mehr einzige Aufgabe, das BE-Becken zu kühlen, marginal. Nach einiger Zeit ist die Nachzerfallsleistung der BE im Becken im Vergleich zur Auslegung nur mehr sehr gering. Zur Kühlung gibt es neben den betrieblichen Systemen notstromversorgte mehrsträngige Systeme. Darüber hinaus auch Notfallmaßnahmen, z. B. über Feuerlöschpumpen (die auf der Anlage vorgehalten und geprüft werden). Zudem dauert es schon lange bis bei einem Totalausfall 100 °C erreicht werden. Anschließend kann man von der Verdampfungswärme Kredit nehmen. Bis einige 1000 m³ verdampft wären, dauert es Tage wenn nicht Wochen. Soweit kann es m. E. nicht kommen, da man z. B. nur mit einer Feuerlöschpumpe etwas Wasser (wenige Liter pro Sekunde) in das Becken Nachspeisen muss. Das wird wohl zu schaffen sein. Also da eine Schmelze wie in Fukushima zu konstruieren ist schon sehr weit hergeholt. Wie gesagt einen Zunami gibt's bei uns nicht.
Warum Sie auch gerade bei Gundremmingen ein Problem sehen ist mir schleierhaft. Gerade dort wurde vor einiger Zeit ein zusätzliches diversitäres Not- und Nachkühlsystem (ZUNA) einschließlich diversitärem Notstromdiesel nachgerüstet.

Name: Matthias Fischer

Datum: 29. Dezember 2016

Einfach fesselnd

Ich bin normalerweise kein sehr ausdauernder und schneller Leser, aber Blackout hatte ich nach vier Tagen ausgelesen. Mit der Feuerwehr stand ich schon bei den kleineren Blackouts, bedingt durch Naturereignisse, im Waldviertel und in Slovenien im Einsatz. Herr Elsberg trifft mit seinem Buch Blackout den Nagel wirklich spannend und realistisch auf den Kopf. Danke für dieses Fesselnde Buch!