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Leserstimmen

Haben Sie die Bücher von Marc Elsberg gelesen? Der Autor würde sich sehr über Ihre Meinung zu BLACKOUT freuen!

Name: black nd beautiful

Datum: 18. Oktober 2017

Erschreckend realistisches Szenario

Cover:
Der gesamte Buchumschlag ist tiefschwarz, mit roter und weißer Aufschrift. Das Titelbild wird großflächig vom Buchtitel in roter Schrift bedeckt und in dem „O“ findet sind ein Power-On/Off-Symbol. Dieser schlichten Gestaltung gelingt es auf subtile Weise einen Zusammenhang zum Inhalt herzustellen. Nicht nur durch das dargestellte Symbol, sondern auch durch die rote Schrift auf schwarzem Hintergrund – mich erinnert diese stark an eine Notbeleuchtung.
Im Buchladen würde ich „Blackout“ definitiv in die Hand nehmen und mich näher damit befassen. Somit erfüllt das Cover genau seine Aufgabe.

Inhalt:
Das Buch ist in Hauptkapitel in Form von Tagen unterteilt und innerhalb der Tage in Unterkapitel. Diese tragen jeweils den Titel des Ortes oder der Stadt in der sie spielen und helfen so der Orientierung des Lesers. Sie sind sehr kurz gehalten (im Schnitt circa 5 Seiten), sodass man schnell in das typische „Ein-Kapitel-geht-noch“-Muster verfällt. Die Handlung beginnt mit Tag 1, dem Tag des Stromausfalls. Man steigt in das Geschehen durch verschiedene Figuren an verschiedenen Schauplätzen ein und erlebt den Ausfall so quasi hautnah mit. Dabei handelt es sich um Schlüsselpersonen, die später an der Krisenlösung beteiligt sind und auf die man dementsprechend im Buch immer wieder trifft. Auch den Protagonisten Piero Manzano lernt man gleich zu Beginn kennen und begleitet ihn von dort an bei seiner Entdeckung des Hackerangriffs bis hin zu seinem Versuch die Behörden und Unternehmen darauf hinzuweisen. Als er endlich Gehör findet, beginnen die Ermittlungen und der Kampf gegen den unbekannten Gegner. Manzano wird als externer Berater für diese Ermittlungen herangezogen und während man diese als Leser an den verschiedenen Orten begleitet, werden nach und nach die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Vorfällen in den Städten deutlich und die verschiedenen Akteure treten in Kontakt zueinander.
Zwischen den Unterkapiteln der verschiedenen Orte, gibt aus auch wenige aus der „Kommandozentrale“. Diese Kapitel geben Einblicke in das Handeln der Verursacher der Ausfälle, sind aber sehr kurz gehalten, sodass sie nur sehr wenig verraten.
Im Laufe des Buches spitzt sich die Lage immer weiter zu und die Folgen der Ausfälle werden immer dramatischer, wobei es keine Aussicht auf eine Besserung oder Behebung zu geben scheint. Darauf wie sich die ganze Lage genau entwickelt und ob und wie die verschiedenen Ermittlern den Attentätern auf die Spur kommen, möchte ich nicht weiter eingehen, da das wichtige Schlüsselmomente spoilern würde.

Der Schreibstil von Marc Elsberg ist sehr angenehm und erlaubt ein flüssiges Lesen. Aufgrund der Thematik gibt es viele Fachbegriffe, er schafft es jedoch diese geschickt einzubinden und zu erklären, sodass man auch als Laie zu keinem Zeitpunkt ratlos oder überfordert ist oder gar der Lesefluss dadurch gestoppt werden würde. Trotz der Länge von 800 Seiten, wird das Level an Spannung durchweg aufrechterhalten. Die Spannung rührt vor allem daher, dass alles so unwahrscheinlich nachvollziehbar und vorstellbar ist. Durch die reale Existenz der Schauplätze und die gut recherchierten Fakten, kommt man als Leser mehr als nur einmal an den Punkt wo man sich ernsthaft frägt „Was wäre wenn…?“.

Fazit:
Zu Beginn erschien mir der Einstieg etwas lang und zu ausführlich. Beim Lesen habe ich aber schnell gemerkt, dass dies notwendig ist, um alle Akteure ausreichend vorzustellen und den Leser an diese heranzuführen, sodass man auch im Laufe des Buches den Überblick behält und die Handlung nachvollziehen kann.
Nach diesem kurzen Zweifel, der schnell aus dem Weg geräumt war, hat mich das Buch dann sofort gepackt. Man steigt direkt in das Geschehen ein, somit herrscht von Anfang an Spannung. Man will unbedingt wissen wie es weiter geht und die kurzen Kapitel verwandeln das Buch zu einem absoluten Page-Turner. Hätte ich in letzter Zeit nicht so wenig Zeit zum Lesen gehabt, ich hätte das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Man bekommt mehr als nur einen Anstoß sich Gedanken über die Welt zu machen in der wir leben und wie viele Dinge wir als selbstverständlich betrachten. Aufgrund dessen und mit dem Hintergrund, dass die Story von Blackout sehr realistisch ist und theoretisch so denkbar wäre kann ich hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Name: Daniel Hugentobler

Datum: 16. September 2017

too big to fail

Als vor einigen Jahren in der Schweiz die Stromversorgung der SBB komplett zusammenbrach, fragte ich mich, was denn wohl geschähe, wenn sich auch das restliche Stromnetz verabschiedete... für wesentlich längere Zeit als ein paar Stunden.
Ich habe Blackout verschlungen; nicht nur wegen dem Aufzeigen der technischen Zusammenhänge, sondern weil auch die dramatischen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen beleuchtet werden. Als nötiger Pfeffer kommen die Einzelschicksale hinzu, bei denen ich mich immer wieder fragen konnte: was würde ich in einer solchen Situation tun?
Nach der Lektüre habe ich ein klareres und zusammenhängenderes Bild davon, was ein langer Blackout bewirken kann, und hoffe noch viel mehr als vorher, dass er nie eintreffen möge.

Was ich mich heute frage ist: wohin führt ein Zusammentreffen von Nanotechnologie, Schwarmintelligenz, selbständigen Lernalgoritmen und 3-D-Druck? Werden die Maschinen sich ohne Zutun der Menschen selbständig weiterentwickeln? Werden sie uns wohlgesinnt sein? Falls nicht: was hätten wir ihnen dann entgegenzusetzen? Ich bin gespannt auf Herrn Elsbergs Gedanken dazu... vielleicht demnächst in meiner Buchhandlung?

Name: Magnificent Meiky

Datum: 28. August 2017

Erschreckend real

Nachdem mir „Helix“ von Marc Elsberg wirklich gut gefallen hat, wollte ich mir gerne auch die anderen Bücher des Autors ansehen. Ich finde gerade den wissenschaftlichen Aspekt, die Andersartigkeit und die Spannung in seinen Büchern wirklich gelungen! Man merkt seinen Büchern an, dass viel Liebe zum Detail und sehr viel Recherche hinter ihnen steckt. Auch „Blackout“ klang für mich wirklich spannend und auch gruselig, denn die Vorstellung, dass so etwas in der echten Welt passieren kann, ist wirklich alles andere als schön. Trotzdem konnte mich „Blackout“ leider nicht so sehr mitreißen, wie „Helix“ das geschafft hatte. Trotzdem finde ich die Geschichte wirklich gelungen!
Ein großer Stromausfall betrifft nicht nur Deutschland, sondern auch viele weitere Länder in Europa. Es ist ein Total-Ausfall in vielen Ländern, der die Techniker und Wissenschaftler vor ein großes Rätsel stellt. Wieso betrifft ein Stromausfall ein so großes Netz? Und warum greifen die Sicherheitsmaßnahmen nicht? Schnell ist klar, dass da jemand seine Finger im Spiel gehabt haben muss und die Suche nach der Nadel im Heuhaufen kann beginnen. Die Geschichte um die Stromausfälle und die Arbeit an der Wiederversorgung wird aus vielen verschiedenen Sichten erzählt. Am spannendsten und auch am leichtesten wieder zu erkennen, war für mich Manzano, ein Mailänder Hacker, der auf der guten Seite steht. Manzano nutzt sein wissen, um Unternehmen zu helfen sich nach außen besser abzuschirmen. Und genau das ist der Grund warum er für diese Geschichte von so großer Bedeutung ist. Leider fiel es mir eher schwer die anderen Personen klar zu zuordnen. Mein katastrophales Namensgedächtnis ist von so vielen Sichtweisen leider oft schnell überfordert. Trotzdem fand ich es gerade spannend, in die verschiedenen Länder sehen zu können, die Fortschritte und auch die Übeltäter begleiten zu können. Hierdurch wurde die Geschichte nicht nur vielseitig, sondern auch spannend.
Nach einem spannenden und mitreißenden Start hat die Geschichte für mich leider etwas geschwächelt. Die Spannung konnte nicht aufrecht erhalten werden und es kam zu etwas langatmigeren Szenen. Vor allem aber ist für mich die Dramatik für die Bevölkerung nicht wirklich hervorgekommen. Mehrere Tage ohne Strom und keine Aussicht auf Besserung würden mir wirklich Sorgen bereiten. Es wurden zwar Probleme bei der Versorgung der Kranken, Beschaffung von Lebensmitteln oder Benzin angesprochen, aber für mich auf einer zu sachlichen Ebene. Etwas mehr Dramatik, die die Panik der Bevölkerung besser rüberbringt, hätte mich noch mehr mitgenommen! Nichtsdestotrotz ist die Geschichte und die Folgen des Stromausfalls natürlich erschreckend.

Name: Peter Seibert

Datum: 27. August 2017

Das alles kann passieren,

wenn wir witerhin so von unserer Technik abhängig werden.
Allein ein Stromausfall - auch regional - verunsichert jeden.
Das Zenario ist erschütternt und kann nur durch die spannend
geschieben Fiktion ertragen werden.
Ein Meisterwerk mit Vision

Name: Manfred Hoffmeister

Datum: 12. August 2017

Die aktuelle Situation in D würde alles noch verschärfen

Vielen Dank für ihre top recherchierten Fakten und die spannend erzählte Story. Es würde m.E. jetzt schnell alles noch unsolidarischer zugehen, da die deutsche Gesellschaft zu zerfallen im Begriff ist. Schon die gegenwärtigen Prozesse machen mir Zukunftssorgen und erzeugen ein Gefühl der Ohnmacht. Hoffen wir alle, dass Ihre Fiktion nie real wird.
Hochtungsvoll
M.H.

Name: Burkhard Rüth

Datum: 09. August 2017

Thriller der Extraklasse

Die Vision, dass Cyber-Terroristen europäische oder amerikanische Stromnetze angreifen und lahmlegen, ist eine Horrorvision. Und schon vor BLACKOUT hatte man das bange Gefühl, dass so etwas jederzeit geschehen könnte. Doch Marc Elsberg hat dieser Vision ein erschreckend realistisches Gesicht gegeben. Weil er so tief in die Materie eingedrungen ist, Wissen über die Technik europäischer Stromnetze und die Verteilung von Strom, bis hin zum (manipulierbaren) "smarten" Stromzähler zu einer unfassbar spannenden Story verdichtet hat. Die Figuren sind gut entwickelt, ihre Handlungsweisen nachvollziehbar. Und diese Handlungsweisen sind erschreckend. denn man fragt sich: Wozu wäre ich eigentlich in so einer Situation fähig?

Name: applepiebooks

Datum: 06. August 2017

Sehr ernstes und interessantes Thema!

Dies ist bereits das dritte Buch, das ich von Marc Elsberg lese. 'Helix' und 'Zero' haben mir wirklich sehr gut gefallen, weshalb ich gern auch sein drittes Buch lesen wollte. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und berichtet meistens sehr sachlich vom Geschehen. Trotzdem wird es an einigen Stellen emotional und die Gefühle kommen nicht zu kurz. Ich persönlich mag den Stil ganz gern, er ist jedoch Geschmackssache. Was mich allerdings ein wenig gestört hat, ist, dass die Handlung scheinbar kein Ende findet. Rückblickend muss ich sagen, dass der Inhalt wirklich reichhaltig und gut war, eigentlich perfekt abgestimmt. Während des Lesens hatte ich jedoch den Eindruck, einfach nicht voran zu kommen. Das lag weniger daran, dass das Buch mir nicht gefallen hat, sondern daran, wie der Inhalt übermittelt wurde. Ich möchte Marc Elsberg dadurch keineswegs kritisieren, ich bewundere seine Werke sehr, aber anders als bei seinen anderen Romanen, konnte ich einfach keinen passenden Zugang finden.
Genug der Kritik, der Inhalt hat mir wirklich sehr gut gefallen. Marc Elsberg spricht mit seinen Romanen immer wieder Themen an, die sehr aktuell sind und uns unmittelbar betreffen. Mich bringen die Bücher immer sehr zum Nachdenken und ich grüble meist noch nach Wochen darüber. Dieser Roman zeigt uns, wie abhängig wir von Elektrizität sind und wie eine Welt ohne Strom aussehen würde. Die Auswirkungen sind katastrophal! Das sollte uns zu Denken geben.
Zu Beginn waren die vielen Perspektivwechsel etwas verwirrend, aber nach einer Weile war es relativ einfach, die Geschehnisse zu verbinden. Durch die vielen Perspektiven konnte man sich ein gutes Bild der Welt schaffen, wie sie nach dem Blackout aussieht.
Piero Manzano war mir auf Anhieb sehr sympathisch, was vielleicht daran liegt, dass ich mich selbst für Informatik interessiere und er Informatiker ist.
Für Menschen, die sich nicht so sehr für Technik interessieren, könnte der Roman an einigen Stellen etwas zu detailliert und langweilig wirken. Mich hat es aber nicht gestört, eher im Gegenteil.
Abschließend kann ich also festhalten, dass mir der Roman vom Inhalt wieder sehr gut gefallen hat! Jedoch konnte mich dieses Mal die Art und Weise, wie der Inhalt überbracht wurde, nicht ganz überzeugen.
Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

Name: fliegende_zeilen

Datum: 05. August 2017

Erschreckend realistisch

Inhalt
In Europa brechen auf einmal die Stromnetzte zusammen. Was ersteinmal harmlos wirkt, wird schnell zur Katastrophe. Der Italiener Piero Manzano - Hobbyhacker - entdeckt einen Hackerangriff auf die Systeme.
Anfangs noch nicht ernst genommen, wird er später sogar als Mittäter verdächtigt. Zusammen mit Europol Komissar Bollard muss er dies wiederlegen und die Katastrophe versuchen zu beenden.

Bewertung
Ich hatte schon im Vorraus von Marc Elsbergs Büchern gehört, und auch davon wie gut sie sein sollten. Umso mehr freute ich mich, sein erstes Werk rezensieren zu dürfen.
Obwohl am Ende darauf verwiesen wird das BLACKOUT reine Fiktion ist, lässt mich der Gedanke nicht los, dass dies bald Wirklichkeit werden könnte. Immer mehr wird über das Internet gesteuert und so eröffnen sich ganz neue Wege. Leider auch nicht nur gute um es so spoilerfrei wie möglich auszudrücken.
Anfängliche Schwierigkeiten hatte ich mit den verschiedenen Handlungsträngen, da es doch sehr viele waren. Ausserdem waren sie im Spannungsaufbau manchmal schon fast anstrengend. Wollte man doch unbedingt wissen was man in Berlin gerade besprach, ging es schon wieder nach Den Haag. Doch genau das gefiel mir am Ende sogar. Die verschiedenen Perspektiven und Reaktionen.
Dagegen war das Ende nicht so meins, aber das ist einfach Geschmackssache und hat nichts mit den Fähigkeiten des Autors zu tun.

Fazit
Wer "Katstrophen" Bücher lesen kann, ohne sich danach in den Bau seines eigenen Notstromaggregators zu vertiefen, oder in Hamsterkäufen zu versinken, für den ist Marc Elsberg mit BLACKOUT die richtige Adresse.

Name: michael

Datum: 24. Juli 2017

Buch als Film

Hallo,

dieses Buch wäre doch die ideale Vorlage für einen richtig guten Film (genauso ZERO), wann kommen diese Filme :-) ?
Würde mich sehr freuen.
Ausserdem haben mich diese Bücher sehr zum Nachdnken abegregt, vielen Dank dafür

Michael

Name: Ermansnreiter Helmut

Datum: 20. Juli 2017

Ist der Mensch wirklich so schlecht?

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe den Roman gelesen und würde gerne ein paar Anmerkungen dazu machen:

Der Roman liest sich zügig, er ist auf Geschwindigkeit in den Abläufen ausgelegt. Der Strom fällt aus, das Chaos beginnt.
Innerhalb von 14 Tagen wird die Welt in einen katastrophalen Zustand versetzt, Panik beherrscht alle Bereiche des alltäglichen Lebens, Regierungen werden gestürzt, die Börsen kollabieren, die Weltwirtschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch…

Alles nachvollziehbar (bis auf die Zeit - so schnell geht das m.E. nicht), wenn man wie der Autor, die Folgen konsequent zu Ende denkt.


Nur: Und das hat mich an diesem Buch doch gestört - innerhalb weniger Tage werden die gezeigten Menschen zu Unmenschen - ein paar Beispiele als Beleg für viele: Drei Frauen helfen beim Melken, bekommen dafür Essen und … Benzin zum überhöhten Preis. Manzano und Shannon verlieren ihren Porsche, weil er ihnen mit Waffengewalt abgenommen wird, nur weil der Autor unbedingt will, dass sie auf ihrer Fahrt nach Brüssel noch irgendwo etwas zu essen auftreiben müssen und so in diese Situation geraten: konstruiert, nur um den schlechten Menschen herauszustellen.
Mitgenommen werden sie dann von zwei LKW-Fahrern, die Hilfsgüter an die bereits unkontrollierbare und alle Scham verlorene Menge verteilen, kostenlos! Aber die beiden inzwischen Hungernden sollen immer mehr für ein Nahrungsmittelpaket bezahlen, obwohl einer der beiden Fahrer vorher noch betont, dass alles kostenlos verteilt werde.

Nach wenigen Tagen wird geplündert, gestohlen, eingebrochen … der Mensch hat alles Menschliche verloren, jeder ist sich selbst der Nächste, geht förmlich über Leichen, denkt nur an sich, will aus der Notsituation möglichst viel Profit herausschlagen, die Tiere irgendeines Zoos werden von den Menschen „gefressen“, ein anderer erschlägt eine Katze mit einem Hammer…. und so weiter. Dick aufgetragen!

Dagegen geht es den Privilegierten besser, Wasser, Strom und Essen ist für einen kleinen Kreis immer noch vorhanden. Nachvollziehbar, aber doch sehr polarisierend.

Dass der Mensch in Notsituationen auch positive Eigenschaften besitzt, dass er anderen hilft, blendet der Autor völlig aus. Ein Höhepunkt Jagd den nächsten, schlimmer kann’s nicht werden - doch!

Am Schluss tritt dann noch der Hauptterrorist Pucao auf, um persönlich Rache an Manzano zu nehmen, weil der ja schließlich seinen Plan, die Welt in die Steinzeit zurückzuführen, durchkreuzt hat. Dafür gehen dann die Flugzeuge wieder nach Plan, sonst wäre er nicht schnell genug von Istanbul nach Brüssel gekommen.

Der Roman zeigt sicherlich gut auf, wie eine Welt sich zum Negativen verändern kann/wird (wohl in einer längeren Zeitspanne als hier dargestellt!) , wenn das für uns alle Normale abhanden kommt.
Dass aufgrund unserer Technikgläubigkeit und unser Vertrauen in die Technik überall vorhandene Sicherheitslücken ausgeblendet werden, dürfte viele zum Nachdenken anregen.
Leider lässt der Autor für das Gute im Menschen wenig Raum.