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Leserstimmen

Haben Sie die Bücher von Marc Elsberg gelesen? Der Autor würde sich sehr über Ihre Meinung zu BLACKOUT freuen!

Name: Marie's Salon du Livre

Datum: 25. August 2019

Die Folgen eines riesigen Stromausfalls

Was in Italien und Schweden beginnt, dehnt sich über ganz Europa aus. Das Stromnetz fällt in immer mehr Staaten aus. Nicht nur für einige Minuten sondern für Stunden und schließlich sogar einen ganzen Tag.

Regierungen, europäische Behörden und die Netzbetreiber arbeiten eifrig daran, diese Situation endlich in den Griff zu bekommen. Jedem Hinweis muss nachgegangen werden, um herauszufinden, warum der Strom ausgefallen ist.

Anfangs reagiert die Bevölkerung noch hilfsbereit, aber je länger die Grundversorgung unterbrochen ist, desto mehr Menschen, wollen wissen, wie es weitergehen soll und wann der Strom wieder fließen wird.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Nicht nur um den Ärger der Menschen zu beschwichtigen sondern vor allem, um die Atomkraftwerke mit den notwendigen Mitteln zu versorgen, um große Unglücke abzuwenden.

Wie hat es mir gefallen?

Marc Elsberg war letztes Jahr beim Krimifest Tirol und dort las er von seinem neuest Buch "Helix". Sein Lesen und sein Vortrag über Recherche usw. haben mir sehr gut gefallen. Ich entschied mich schließlich sein erstes Buch "Black Out" zu kaufen und signieren zu lassen.

Mein Mann brachte mich dazu, das Buch endlich zu lesen und hat mir seinen eReader geliehen, denn ich wollte unbedingt auch unterwegs von und zur Arbeit weiterlesen, da ich es unglaublich spannend fand.

Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Kapitel in einem kleineren Kraftwerk in Österreich, um schließlich in Italien zu landen. Dort trifft der Leser auf Piero Manzano, der als IT Spezialist einen wichtigen Hinweis geben kann. Aber bei den Behörden auf taube Ohren stößt, da ihm sein Ruf vorauseilt.

Er macht sich auf, um sein Wissen weiterzugeben und gerät damit mitten in den Strudel diverser Behörden und Regierungen.

Die verschiedenen Perspektiven erhöhen die Spannung, da oft im richtigen Augenblick an einen anderen Schauplatz gewechselt wird. Manchmal sind die Kapitel recht kurz und dann wieder ausführlicher. Tja, jeder Bücherwurm kennt dieses Phänomen: Nur noch ein Kapitel, dann gehe ich schlafen oder kochen.

Der Autor erzählt hauptsächlich über die Lösungsversuche. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den verschiedenen Behörden, die tatsächlich gemeinsam versuchen das Problem in den Griff zu bekommen. Die menschlichen Schicksale, die mit dem Stromausfall einher gehen, werden natürlich auch erwähnt, aber eher am Rande, um so das Kopfkino zu animieren. Seither ist unser Keller mit Wasservorräten, Batterien, einem batteriebetriebenen Radio, Hygieneartikel, Taschenlampen und Konserven bestückt.

Mir ist klar, dass dieses Buch kein Sachbuch ist, aber ich hatte das Gefühl, dass hier sehr gut recherchiert wurde. Die Auswirkungen eines längerfristigen Stromausfalls können wir kaum ermessen. Es gibt ziemlich am Anfang eine Szene, in welcher aufgezählt wird, woran die Behörden denken müssen. Diese Liste schien unendlich lang. So viele Punkte müssen berücksichtigt werden. Harte Entscheidungen müssen getroffen werden, die massive Eingriffe in das Leben der Bevölkerung darstellen.

Selbst heute noch, einige Tage nachdem ich das Buch beendet habe, denke ich über einen Stromausfall nach. Kein Licht, keine Heizung, keine Möglichkeit um zu kochen, verdorbene Waren. weil die Kühl- und Gefrierschränke nicht mehr funktionieren, kein Benzin mehr ... wie oben beschrieben die Liste lässt sich endlos fortführen.

Mich hat diese Geschichte zum Nachdenken gebracht. Ich habe meine Notvorräte aufgestockt. Gleichzeitig hoffe ich, dass so eine furchtbare Situation niemals eintreten wird.

Auf jeden Fall wurde meine Merkliste um drei Bücher länger, denn Marc Elsberg gehört nun für mich wie Andreas Eschbach zu den Schriftstellern, die es schaffen Realität mit Fiktion zu vermischen und dennoch glaubwürdig zu bleiben.

Name: Ingo

Datum: 23. Juli 2019

Spannend und realitätsnah

Ich hatte mir das Buch in den Urlaub mitgenommen - dabei schon befürchtend, dass die Woche für so einen dicken Wälzer nicht ausreichend sein würde. Doch nach nur vier Tagen war ich durch - habe teilweise bis spät in die Nacht gelesen, während der Rest der Familie schon lange schlief. Die Story hat mich einfach nicht losgelassen ...
Dies lag sicherlich auch daran, dass die Geschichte in meinem Metier spielte (bin Ingenieur und Software-Entwickler) und ich die Entwicklung sehr gut nachvollziehen konnte. Einzig die fehlerhafte Absicherung der nicht einmal verschleierten Webseite der Terroristen empfand ich als "eher unwahrscheinlich" - hier hätte der Held vielleicht noch etwas kompliziertere Aufgaben zugewiesen bekommen können.
Erwähnen möchte ich gerne auch noch einen Gedanken zum Bargeld, welches in dem Buch ja eine große Rolle spielt, da es aufgrund des Ausfalls der elektronischen Zahlungssysteme als einziges Zahlungsmittel noch akzeptiert wird: Da in den skandinavischen Ländern das Bargeld inzwischen so gut wie abgeschafft ist, dürften in diesen Ländern die Probleme bei einem länger andauernden Blackout deutlich größer sein als in den anderen Ländern, in denen es noch Bargeld gibt - darauf hätte in dem Buch auch noch eingegangen werden können (aber vermutlich war dies damals, als das Buch geschrieben wurde, noch nicht absehbar). Auf alle Fälle ein Argument für die Beibehaltung des Bargeldes, das in der bisherigen öffentlichen Diskussion noch keine Rolle gespielt hat.

Name: Jörg Barth

Datum: 26. Juni 2019

Schon nach dem ersten Teil steht für mich fest

unbedingt verfilmen.

Name: Kurt Siebert

Datum: 23. Juni 2019

Beeindruckend

Hallo Herr Elsberg, mein Name ist Kurt Siebert, ich wohne in Nordhessen, bin 65 Jahre alt und habe in meinem Leben vielleicht 3 -4 Bücher gelesen. Meine Familie empfahl mir dieses Buch. Ich hebe es gelesen und bin erschüttert und ernüchtert über das, was sein könnte. Wir sind ja sooo dicht dran und "verwundbar". Besonders gefielen mir die zeitlichen und personellen "Sprünge" sehr. Ich glaube, dass die Menschen noch schneller und brutaler zum Tier (obwohl der Vergleich so nicht stimmt; mit den Tieren). Man sieht es ja schon beim Ausverkauf oder beim Super-Angebot im Supermarkt, wie sich Menschen verhalten! Am 16.6.2019 zeigte das ZDF einen Film "Black out". Wie wahr! Am 16.6.2019 gab es in Argentinien einen großflächigen Stromausfall....Und der bayrische Rundfunk hatte zu Gast einen Autor " Cem Karakaya, Cyberkriminalitätsexperte - Er hat kein Problem mit der Digitalisierung. Kritisch sieht er die zunehmende Technisierung aber trotzdem. Warum er zu weniger menschlicher Faulheit aufruft und wie das sichere Passwort aussieht, erklärt er bei Moderatorin Gabi Fischer. ", der sich mit IT Sicherheit befasst. - https://www.br.de/mediathek/podcast/blaue-couch/cem-karakaya-cyberkriminalitaetsexperte/1636661 - Also: ich bin erstmal geplättet; und ich finde es Schade, dass sehr viele Menschen mit Ihren Daten und Handies etc. so leichtfertig umgehen. Für mich und mein Umfeld werde ich - in begrenzem Maße - eine Bevorratung angehen, sowie mit den Medien noch sensibler umgehen, als ich es bisher schon tat.
Danke für Ihr Buch!
Mit Grüßen aus Nordhessen von
Kurt Siebert

Name: Wolge

Datum: 03. Mai 2019

Sehr realistisch

Beim lesen des Buches stellt man sich gedanklich eine Liste an überlebenswichtigen Dingen zusammen, die man zu Hause bunkern sollte...

Name: Omar Okbelbab

Datum: 17. April 2019

owolf

Cool spanend und sehr aufregend!!!

Name: K.Quade

Datum: 08. April 2019

Genial spannend aber auch beängstigend

Selten so ein spannendes Buch gelesen, ganz toll recherchiert.

Name: Dr. Olaf Brauser

Datum: 06. April 2019

noch ein Grund um Solarstrom voranzutreiben

Klasse Buch, Erklärt auch aktuelle Zusammenhänge der Strompolitik. Blackout gerade in Berlin, s.a. Doku in der Mediathek ARD
Werden nun unseren Stromspeicher zu unserer PV Anlage um 20 kw mittels Salzwasserspeicher der Fa. Greenrock (Bluesky) aus Österreich erweitern um für den möglichen Blackout gerüstet zu sein !

Name: Adrian

Datum: 30. März 2019

Buch sehr empfehlenswert

Name: tocalero

Datum: 31. Januar 2019

Ein Hammer

Einen selten so guten Thriller in Händen gehabt, sehr gut recherchiert, jegliche Handlung gut nachvollziehbar und die Charaktere nicht überzogen. Der Focus des Lesers bleibt gut am Thema. Blackout, ein echter Hammer, dies ist jetzt schon eins der Bücher die, sollte ich mal gefragt werden, als Lieblingsbuch aufzählen werde.